Für viele Menschen ist das tägliche Kaffeetrinken selbstverständlich. Viele trinken mehrmals am Tag eine Tasse Kaffee oder den Espresso zwischendurch. Allerdings besteht eine große Unsicherheit, ob dies negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat, denn immerhin konsumieren die Deutschen durchschnittlich 150 Tassen pro Kopf und Jahr. Ein Teil liebt den Kaffee, andere mögen sein bitteres Aroma nicht. Zudem wird das Thema auch unabhängig vom Geschmack kontrovers diskutiert. Einerseits gilt Kaffee als Getränk mit vielen positiven Effekten, andererseits gilt er sogar als weiche Droge, die abhängig machen kann. Vielleicht liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Wie viele Tassen Kaffee pro Tag kann man täglich bedenkenlos trinken?

Die Tasse Kaffee für einen guten Start in den Tag

Individueller Kaffeekonsum ist sehr unterschiedlich. Die einen werden ohne ihren morgendlichen Espresso erst gar nicht wach, während andere koffeinhaltige Energydrinks bevorzugen, die dazu beitragen, dass das Tagestief überwunden werden kann. Fraglich ist somit, ab wann man sogar von einer „Sucht“ nach Kaffee ausgehen kann. Viele gehen davon aus, dass ein bewusster Konsum des Muntermachers sogar gut für die menschliche Gesundheit ist. Er wirkt anregend, macht wach und erhellt die Stimmung. Kaffee ist zudem ein Genussmittel, das weltweit gerne getrunken wird und vielen Menschen zusagt. Er gehört somit zu den überhaupt am häufigsten konsumierten Getränken. Menschen, die Kaffee nicht gut vertragen, aber dennoch nicht auf Koffein verzichten möchten, finden den Muntermacher in zahlreichen anderen Produkten wieder. Hierzu zählen Coca-Cola, Red Bull, aber auch Tee und Kakao.

Das Koffein aus dem Kaffee sorgt für eine bessere Leistungsfähigkeit

Der primäre Wirkstoff im Kaffee ist Koffein, was durch seine anregende Wirkung dafür sorgt, dass Leistungstiefs überwunden werden. Allerdings kann der übermäßige Konsum von Koffein zu Nebenwirkungen führen. Koffein gelangt nach etwa einer halben Stunde in den Blutkreislauf. Es wirkt sich auf die Psyche aus, verbessert Konzentration, Merkfähigkeit und Aufmerksamkeit und beseitigt Müdigkeit. Zudem kann es sogar kurzfristig die Lernfähigkeit steigern und sogar bei hoher Dosis den Blutdruck erhöhen. Seine Halbwertszeit beträgt etwa vier Stunden. Anschließend wird Koffein mit dem Urin wieder ausgeschieden.

4 bis 5 Tassen Kaffee am Tag sind völlig in Ordnung

Eine allgemeine Regel, wie viel Koffein pro Tag konsumiert werden kann, ist nur schwer zu formulieren. Die meisten Erwachsenen können bis zu 400 Milligramm Koffein täglich verarbeiten. Dies entspricht etwa vier bis fünf Tassen Filterkaffee pro Tag. Allerdings kann die Koffeinmenge stark schwanken. Wird der Filterkaffee jedoch mit Zucker gesüßt, überwiegen die Nachteile eindeutig. Solche Kalorienbomben wirken sich schnell auf das Körpergewicht aus. Das Gleiche gilt für Kekse oder Gebäck. Allerdings kann ein zu hoher Kaffeegenuss auch negative Auswirkungen haben und schädlich sein. Die Folgen sind Schlaflosigkeit, Unwohlsein, Magenprobleme und Übelkeit. Wer jedoch den Muntermacher in Maßen zu sich nimmt, muss solche Nebenwirkungen nicht befürchten.

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