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Kaffee für Brühkaffee und Handaufguss

Back to the Roots - Kaffee wie damals bei Omi


Richtig brühen ist eine Kunst für sich und die „Third Wave“ Kaffeewelle erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit unter den deutschen Kaffeegenießern. Der Fokus wird beim modernen Brühkaffee sehr stark auf den Verarbeitungsprozess, die Herkunft und die Qualität des Kaffees gelegt. Die meist sehr hell gerösteten Kaffeebohnen stammen überwiegend aus direktem Handel von kleinen Kaffeekooperationen.»

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Filter- und Brühkaffee - Third Wave Kaffeebohnen

Egal ob Filterkaffee, French Press oder AeroPress, jede Zubereitungsart setzt andere Grundkenntnisse voraus. Um aus den einst ganzen Kaffeebohnen den optimalen Geschmack zu extrahieren, müssen verschiedenen Faktoren beachtet werden. Das wichtigste vorweg, die frischen und meist sehr hell gerösteten Kaffeebohnen. Am besten als Single Origin und in ganzen Bohnen. Der passionierte Brühkaffeetrinker mahlt seine Kaffeebohnen noch selbst und das vorzugsweise nicht früher als 10 Minuten vor dem Brühen. Hierbei muss je nach Anwendung der dazu passende Mahlgrad gewählt werden. Um anschließen aus dem gemahlenen Kaffee den optimalen Geschmack zu extrahieren, müssen Temperatur und Geschwindigkeit, mit der das Wasser durch den Brühkopf gedrückt für die jeweilige Brühart individuell angepasst werden. Neben der klassischen Filterkaffeezubereitung (am besten in der Moccamaster) oder der Frech Press (auch bekannten unter dem Namen Stempelkanne) lassen sich noch ein paar andere, sehr interessante, Zubereitungsarten für den modernen Brühkaffee finden. Unter anderem gibt es die Aeropress, den Chemex Filter und diverse Gerätschaften des japanischen Herstellers Hario.


First Wave Kaffee - Die erste Welle (1930 bis 1960)

In den Jahren von 1930 bis 1960 stieg der Handel von Kaffee durch die steigende Akzeptanz durch die Endkunden. Durch die Entwicklung der Vakuumbeutel stiegen auch die Handelsmengen, da es nun möglich war, geröstete Kaffeebohnen über einen längeren Zeitraum hinweg aufzubewahren. In dieser Zeit entstanden auch die ersten großen Kaffeehäuser die zum Teil Ihren Kaffee und Espresso auch weltweit verkauften. Die Qualität und der Geschmack der Kaffeebohnen sielte in der ersten Kaffeewelle nur eine untergeordnete Rolle, wichtig war es möglichst billig zu verkaufen um sich eine gute Markposition zu sichern. Dadurch, dass Kaffee fast für jedermann erschwinglich wurde, etablierten sich die gerösteten Kaffeebohnen fast in allen Haushalten und Büros und die Entwicklung zum Lieblingsgetränk der deutschen nahm langsam Fahrt auf. Die Überbleibsel der ersten Welle findet man heute noch in allen Supermärkten und Discounter in Form der großen Industrieröstereien, die heute noch immer nach dem Motto Masse statt Klasse zu möglichst kleinen Preisen ihre Kaffee- und Espressobohnen an den Endkunden verkaufen.


Second Wave Kaffee - Die zweite Welle (1960 bis 1990)

Entgegen der Entwicklung der großen Industrieröstereien, entstanden in der Zeit von 1960 bis 1990 die ersten kleinen und mittelständischen Kaffeeröstereien, die ihren Fokus nicht auf möglichste billige Preise legten, sondern auf Geschmack und Qualität der gerösteten Kaffeebohnen. Statt der industriellen Heißluftrösterer, bediente man sich weiterhin der traditionellen Trommelröster, in welchen die Rohkaffeebohnen bei Temperaturen um die 190 bis 200 Grad langsam und schonend geröstet wurden. Neben dem klassischen Filterkaffee erreichten auch anderen Zubereitungsarten wie unter anderem der italienische Espresso die deutschen Haushalte und Cafés und konnten sich einen festen Platz unter den Kaffeegenießern sichern.


Third Wave Kaffee - Die dritte Welle (1990 bis heute)

Durch die dritte Kaffeewelle ab ca. 1990 erreichte das Produkt Kaffee einen ganz neuen Stellenwert. Es war nicht weiterhin nur der geröstete Kern der Kaffeekirsche der sich irgendwann mal in ein schwarzes Heißgetränk verwandelt, sondern der Kaffee entwickelte sich zu einer echten Spezialität, welche für erstklassigen Genuss und Lifestyle steht. Die Anhänger der dritten Kaffeewellen beschäftigen sich nicht nur mit dem Endprodukt, den geröstet Kaffeebohnen, sondern interessieren sich auch für deren Herkunft, Verarbeitung und den verschiedenen Zubereitungsmöglichkeiten, wobei man sich hierbei vor allem auf die Zubereitung als Brühkaffee fokussiert. Der Kaffee wird nicht einfach mal schnell zwischendurch getrunken, sondern die Zubereitung wird regelrecht zelebriert wobei großer Wert auf nachhaltig und fair gehandelte Kaffeebohnen gelegt wird. Während der dritten Kaffeewelle entstand auch der direkte Kaffeehandelt. Die Kaffeebohnen werden von den Röstereien direkt von kleinen Kaffeekooperationen in den jeweiligen Anbauländern bezogen. Durch den Kauf der Rohkaffeebohnen werden verschiedene Kaffeeprojekte unterstützt welche wesentlich zur Steigerung der Lebensqualität der Kaffeebauern beitragen. Ein weitere Nebeneffekt der dritten Kaffeewelle sind die neu entdeckten Zubereitungsarten wie unter anderem die Kaffeezubereitung in der Aeropress oder dem Kaffeesyphon.