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Tamper


Ohne Druck wirds manchmal einfach Nichts! So auch bei der Espressozubereitung. Der Tamper spielt bei der Zubereitung von Espresso aus dem Siebträger eine entscheidende Rolle. Damit auch Sie den richtigen Druck aufbauen können, finden Sie bei uns eine große Auswahl an Tamper in verschiedenen Farben und Größen - passend auch für Ihren Siebträger. Mehr erfahren »

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Machen Sie Druck – Tamper bei der Kaffee- und Espressozubereitung

Das Tampen hat zugegebenermaßen etwas von einem tief verwurzelten Ritual bei der Espresso-Zubereitung. Die Frage nach dem Sinn bewegt so manchen Espresso-Liebhaber. Ist das Tampen mehr als nur ein liebgewonnenes Ritual eines ausgebildeten Baristas? Wenn ja, was bewirkt es und welche Eigenschaften muss ein richtiger Handtamper aufweisen?


Achtung vor dem Channeling – das sollten Sie beachten!

Um die Bedeutung eines Tampers bei der Zubereitung eines Espressos zu verstehen, muss man sich den schlimmsten Fall vor Augen halten, der bei der Espressozubereitung passieren kann: das Channeling. Bei diesem Vorfall sucht sich das Wasser nur einen (den einfachsten) Weg durch das frisch gemahlene Kaffeemehl. Rast das Wasser durch einen solchen Kanal durch das Kaffeepulver kann sich jeder Kaffeeliebhaber vorstellen, dass das Aroma des Kaffeemehls in keinster Weise im vollen Umfang ausgeschöpft werden kann.


Die Vorbereitung des Siebträgers

Zurück zum Anfang. Der Tamper mag sicher Bestandteil eines Rituals sein; dennoch ist er ein unerlässlicher Bestandteil bei der Zubereitung von Espresso. Bei der richtigen Zubereitung, wohlgemerkt, doch nur über eine solche wollen wir reden. Zunächst wird das in der Kaffeemühle frisch gemahlene Kaffeepulver (mit dem richtigen Mahlgrad) in den Siebträger gefüllt. Für einen Espresso werden exakt 7,5 Gramm benötigt, wenn man sich an die italienische Norm halten möchte. Der richtige Barista streicht das Mehl liebevoll mit dem kleinen Finger glatt und klopft den Siebträger leicht aber bestimmt zweimal auf. Mit dieser simplen Technik wird das Pulver gleichmäßig im Siebträger verteilt.


So benutzen Sie den Tamper richtig bei der Kaffee- und Espressozubereitung

Der aufmerksame Leser bemerkt bereits: Die Espressozubereitung strotzt nur so vor Ritualen und Tricks. Allerdings nicht ohne Grund, soll der Kaffee perfekt gelingen. Ist der Träger vorbereitet, kommt der Tamper zum Einsatz. Er wird mit dem richtigen Anpressdruck mit dem Stempel auf das Pulver im Siebträger gedrückt. Der Anpressdruck beträgt zwischen 15 und 20 Kilogramm. Beim Tampen handelt es sich somit auf deutsch gesprochen um das Andrücken des frisch gemahlenen Kaffeepulvers in den Träger. Damit wird das Pulver zugleich verdichtet und gleichmäßig im Träger verteilt. Nach dem Andrücken ist der Vorgang des Tampen noch nicht abgeschlossen. Der Tamper wird nun - noch immer im Träger befindlich - um seine eigene Achse gedreht. Erst dann weißt das Espressopulver die gewünschte völlig glatte Oberfläche auf. Auf dieser findet das Wasser in der Brühgruppe einen gleichmäßigen Ansatzpunkt, durch den es durch das Pulver rauschen kann, um das volle Aroma des Pulvers für unseren Espresso zu lösen.


Wie findet man den richtigen Tamper?

Damit wird recht deutlich, dass die Espressozubereitung auf einen Tamper angewiesen ist. Doch wie findet man den richtigen? Häufig hört man übrigens auch die Bezeichnungen Kaffeedrücker, Kaffeestempel oder Kaffeepresser für einen Tamper. Der Handtamper besteht aus einem Griff und dem Stempel. Griff und Stempel können aus dem gleichen oder aus unterschiedlichem Material bestehen. Als Materialien kommen Edelstahl, Aluminium, Holz und Kunststoff in Betracht. Kunststofftamper werden unter Baristas allenfalls müde belächelt. Nicht ohne Grund. Sie sind zwar die günstigsten Tamper, doch gerät mit ihnen das Tampen weniger gut als mit Tampern aus anderen Materialien. Das liegt vor allem an der vergleichsweisen Leichtigkeit von Kunststoff gegenüber Edelstahl und Aluminium.


Gleichmäßig und eben – auf die Unterseite kommt es an!

Natürlich nicht nur aber besonders eben auf die Unterseite. Diese muss (nicht sollte) poliert und absolut glatt sein. Allenfalls darf ein Firmenlogo auf ihr Platz finden; jedoch nur in dezenter Weise. Bei der Unterseite von Tampern unterscheidet man ebene oder konvexe. Der Unterschied liegt auf der Hand. Mit dem konvexen Tamper wird beim Tampen eine kleine Mulde in das Pulver gedrückt, was wiederum die Verteilung des Brühwassers positiv beeinflusst. Besitzt der Tamper einen Holzgriff, so sollte man beim Kauf darauf achten, dass der Griff einerseits fest verschraubt ist, damit er sich beim Drehen im Träger nicht löst. Auf der anderen Seite muss der Holzgriff beim Säubern des Kaffeedrückers entfernbar sein, damit er nicht durch die Feuchtigkeit angegriffen werden kann.


Jetzt wird es klischeehaft: die Größe ist entscheidend

Ein wichtiger Punkt wurde bisher noch nicht erwähnt: die Größe. Aus den bisherigen Ausführungen folgt, dass ein Tamper nur dann Sinn macht, wenn er zum Träger größentechnisch perfekt passt. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, gibt es den Kaffeepresse in Größen von 48 bis 58 Millimetern. Für welchen Kaffeestempel Sie sich auch entscheiden, wir hoffen, Sie betrachten das Tampen weiterhin als Ritual; als eines, dass für den perfekten Espresso unerlässlich ist.