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Italienischer Kaffee und Espresso

Das beste auf dem Ursprungsland des guten Caffés


Italien ist das Heimatland des Espresso oder wie der Italiener sagt „Caffé“. Italienischer Espresso wir auch bei neben dem klassischen Kaffee immer beliebter, eignet er sich doch hervorragend für die Zubereitung von Cappuccino, Latte Macchiato und Café Latte, auch im Kaffeevollautomaten! »

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Kaffee und Espresso aus Italien

Kaffee aus Italien, die Geschichte des Espresso

Der italienische Espresso findet seinen Ursprung im schönen Mailand. Die Geschichte erzählt von einem italienischen Kaufmann aus Neapel, welcher sich immer drüber ärgerte, dass die Zubereitung seines Kaffees zu lange dauert. Zusammen mit dem italienischen Ingenieur Luigi Bezzera revolutionierte er die italienische Kaffeekultur. Im Jahr 1855 stellten die beiden Herren die erste italienische Espressomaschine vor, die mit einer völlig neuen Art und Weiße die frisch gemahlen Kaffeebohnen zu Kaffee, welcher bei uns als Espresso und bei den Italienern als „Caffe“ bezeichnet wird, zubereitet. Nach einer kurzen Übergangszeit mit vielen Optimierungen und Verbesserungen der ersten Espressomaschine begann im Jahr 1901 die Serienproduktion der Espressomaschinen, welche sich bei uns unter dem Namen Siebträgermaschine eingebürgert hat. Die schnelle und vor allem saubere Zubereitung des Espresso sprach sich bei den Italienern schnell herum, sodass bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts die ersten Espressi in den italienischen Bars und Cafés zubereitet wurden.


Im Zuge der schnellen Verbreitung des Espresso in ganz Italien und über die Grenzen hinweg, entschieden sich auch immer mehr italienische Röstereienihr Röstung von Kaffee auf Espresso umzustellen. Viele Röstereien war diese Herausforderung zu groß, denn das Rösten von Kaffeebohnen zu Espresso war wesentlich aufwendiger als das Rösten vom ursprünglich „normalen“ Kaffee. Die Kombination der verschiedenen Rohkaffeesorten aus einer Vielzahl von verschiedenen Arabica- und Robustavaritäten war neben der Art und Weise der Röstung des typische italienischen Espresso eine wesentliche Neuerung, welche damals als völliges Neuland für viele italienischen Kaffeeröster zu betrachten war.


Italienischer Espresso, so genießt man seinen Caffe in Italien

Der ursprünglich original Italienische Espresso, welcher als single Shot in der Espressotasse ca. 25ml leckeres Kaffeekonzentrat ergibt, wurde im Lauf der Zeit zu vielen weiteren leckeren Kaffeegetränken weiterentwickelt. Sehr bekannt und beliebt geworden sind vor allem der italienische Cappuccino und der Latte Macchiato. Beide Kaffeevariationen besitzen im Herzen als Grundlage einen normalen Espresso, typischerweise aus der Siebträgermaschine Zubereitet. Dieser Espresso wird dann entweder mit ein bisschen mehr (Cappuccino) oder weniger (Latte Macchiato) aufgegossen und mit einer herzhaften Milchschaumkrone serviert.


Als Weiterentwicklungen des typisch italienischen Espresso sind vor allem der Ristretto, der Lungo und der Caffe Coretto zu nennen. Der Ristretto ist eine noch konzentriertere Art des Espresso, bei welchem etwas rund der Hälfte der üblicherweise ca. 25ml Wasser zur Zubereitung aus der Espressomaschine verwendet werden. Der Lungo ist dagegen genau das Gegenteil vom Ristretto. Er wird mit der doppelten Menge an Wasser zubereitet. Diesen bitte nicht mit einem Espresso Doppio verwechseln, bei welchem statt den normalen 7g frisch gemahlenen Kaffee 14g Kaffeemehl zur Zubereitung des Espresso verwendet werden. Als letztes kommt noch der Corretto. Bei ihm wiederum handelt es sich um einen klassischen Espresso mit der normalen Menge an Kaffeemehl und Wasser. Bei ihm wird lediglich ein kleiner Schuss Krappa mit beigemengt, ideal auch als Kompromisslösung für den Espresso und Schnaps nach dem Mittagessen geeignet.


Über die vor allem in Mitteleuropa sehr in Mode geratenen Kombinationen von Latte Macchiato mit verschiedenen Sirup Sorten können die Italiener nur lachen, sie bevorzugen nach wie vor ihre italienischen Klassiker. In Italien wird der Espresso meistens sehr schnell im Stehen an der der Bar oder am Tresen im Café getrunken und dann geht es auch gleich weiter zur nächsten Station des Tagesablaufes. Dabei bevorzugen die Italiener eher die etwas stärkeren Espressomischungen mit guten Anteilen an Robustakaffee, dieser verleiht dem Espresso den etwas höheren Koffeingehalt und sorgt damit für einen schnellen Start in den anstehenden Tag.


Der typische italienische Espresso überzeugt dabei vor allem mit seinen feinen Röstaromen, den kaum spürbaren Säurenoten und seinen hervorragend ausgewogenen Bitterstoffen. Die Crema muss vor allem sehr cremig und stabil mit einer haselnussbraunen Farbe in der dickwandigen italienischen Espressotasse präsentieren. Cappuccino, Latte Macchiato und Co. werden meistens dann von den Italienern bestellt, wenn man sich etwas länger Zeit nehmen möchte um mit der Familie, Freunden oder Bekannten zu Frühstücken oder die ausgedehnte Mittagspause zu genießen.


Italienischer Kaffee - das Geheimnis, die Röstung!

Wer sich seinen Kaffee, Espresso, Latte Macchiato oder Cappuccino zuhause im Kaffeevollautomat oder im Siebträger zubereitet und dabei echte italienische Kaffeebohnen verwendet, der wird schnell merken, dass sich der Geschmack im Kaffee oder Espresso deutlich vom Kaffee aus geröstetem Kaffee anderer Länder unterscheidet.


Ausschlaggeben dafür ist die Kombination ausgesuchter Kaffeebohnen, wobei man hier sehr gerne Kaffeemischungen, sogenannten Blends und die Art und Weise des Röstens der Bohnen. Espressosorten mit hohem Robustaanteilen sind im Endergebnis kräftiger und voluminöser mit einer sehr dichten und stabilen Cremabildung. Diese Mischungen werden oft auch als typische italienische Barcaffes bezeichnet, da sie sich sehr unkompliziert für die Zubereitung einer Vielzahl an verschiedenen Kaffeekreationen eignen.



Wer sich ein wenig intensiver mit dem Thema der Kaffeezubereitung mit Siebträgermaschinen beschäftigt, der häufig auf die Aussage treffen, das reine Arabica Kaffeesorten sehr anfällig auf Temperatur- und Wetterschwankungen reagieren. Hört sich erstmal sehr abenteuerlich an, aber dieser Behauptung können Sie voll und ganz Ihren Glauben schenken! Vor allem in offenen Bars und Cafés hat dieser Effekt den Nachteil, dass das Personal sehr oft das Mahlwerk der Kaffeemühle nachjustieren muss, um ein gleichbleibendes und perfektes Ergebnis erzielen zu können. Mischungen auch hochwertigen Robusta- und Arabicakaffeebohnen hingegen sind dagegen sehr unkompliziert und stabil in der Kaffeezubereitung, welches vor allem auf die sehr „robusten“ Robustabohnen zurückzuführen ist.



Zurück zum eigentlich Thema, der Mischung der italienischen Kaffee- und Espressosorten. Reine Arabicas reagieren, wie bereits erklärt, unter Umständen sehr anfällig auf Wetterschwankungen. Bei der richtigen Handhabung und Zubereitung wird man von den Espressosorten aus hochwertigen Arabicakaffeebohnen jedoch mit aufregenden fruchtigen Geschmäckern belohnt. Die Nuancen reichen hier von Zitrone über Himbeere bis hin zu Noten von Waldfrüchten. Die Säurewerte sind dabei ein wenig höher als bei Blends oder reinen Robustakaffeemischungen, versteht der Röstmeister jedoch sein Handwerk, dann sind diese meistens sehr angenehme ausbalanciert und Fallen somit nicht negativ ins Gewicht beim genießen des Espresso.


Die Mischung der verschiedenen Blends

Nun kennen wir die verschiedene Arten der sortenreinen Espressosorten und Belnds. Nun kommt es noch darauf an, wie die Blends oder reinen Robusta- bzw. Arabicamischungen zusammengeführt werden. Viele Röstereien schwören darauf, jede einzelne Kaffeesorte einzeln zu rösten um aus jeder Kaffeebohne das Beste herauszuholen. Andere italienische Kaffeeröstereien hingegen mischen die Rohkaffees vor dem Rösten und Rösten diese dann zusammen in der gleichen Drehtrommel. Was genau besser oder schlechter ist, ist unserer Meinung nach nicht genau zu sagen, da wir sowohl mit der einen und der anderen Art und Weiße des Röstens bereits sehr aufregende und gute Erfahrungen sammeln konnten. Hier kommt es wie bei viele anderen Sachen auf den persönlichen Geschmack an.


Die handwerkliche, italienische Kaffeeröstung

Der letzte sehr wichtige Punkt ist zum Schluss noch das Rösten selbst. Italienischer Kaffee oder Espresso wird üblicherweise im traditionellen Trommelröstverfahren hergestellt, dabei werden Chargen von 15-150kg Kaffeebohnen im Schnitt bei 180 Grad Celsius ca. 15-20 Minuten lang schonend und gleichmäßig geröstete. Im Gegensatz zum Filterkaffee, welcher im Normallfall sehr hell und trocken geröstet wird, werden italienische Kaffee- und Espressosorten im Röstgrad mittel bis sehr dunkel, fast schon schwarz geröstet. Grob kann man sagen, dass je weiter Sie in den Süden Italiens vordringen, desto dunkler wird der Espresso geröstet. Die typisch süditalienische Espressoröstung ist dann schon richtig schwarz mit einem öligen und glänzenden Bohnenbild. Beim Rösten kann der Röstmeister durch das anhebt und absenken der Temperaturen maßgeblich auf die Struktur und das Geschmackprofil der Kaffeebohnen einwirken. Viele Röstereien verwenden hierbei schon Computergestützte Verfahren um kontinuierlich immer die gleiche Röstkurve fahren zu können. Wir haben aber auch noch einige Kaffeesorten von Röstereien in unserem Sortiment, welche sich ausschließlich auf ihre langjährig Erfahrung mit dem traditionellen Rösten verlassen und Charge für Charge manuell rösten, ohne dass man hier Qualitätsschwankungen erkenne kann. Ein vorbildliches Beispiel sind die Röstereien Caffe Roen und Espresso Bendinelli, beide heimisch am schönen Gardasee, zu nennen.


Nach dem Rösten werden die frischen Kaffee- und Espressobohnen dann meist noch 7-10 Tage in Reifesilos gefüllt, damit sie sich hier noch vom aufwendigen Veredelungsverfahren im Trommelröster erholen können.