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FAIRTRADE Kaffee und Espresso

Fairer Handel, Faire Preise - Jetzt solidarisch genießen


Es gibt viele gute Gründe, sich für Fairtrade Kaffee zu entscheiden. Guter Geschmack, Qualität und Preis sind das eine, Solidarität und eine gute Lebensqualität für alle Menschen auf dieser Erde sind das andere und stehen nicht im Widerspruch zueinander. Mit unserem Angebot an fair gehandelten Fairtrade Espresso- und Kaffeebohnen können Sie ohne Weiteres Ihren leckeren Espresso genießen und dabei helfen, den Kaffeebauern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.»

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Fairtrade Kaffee & Espresso – für nachhaltigen Kaffeegenuss

Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen mit ungefähr 165 Litern pro Kopf und Jahr. Ein Leben ohne Kaffee können wir uns so gut wie nicht mehr vorstellen, denn er beutet für uns Genuss und Lebensqualität. Aus diesem Grund ist Kaffee für uns ein wertvolles Produkt und eines der wichtigsten Exportgüter für die rund 30 Millionen Kleinbauernfamilien aus den Entwicklungsländern dieser Erde wie Afrika, Lateinamerika und Asien. Dieses wertvolle Gut wird auf dem Weltmarkt und an der Börse gehandelt und ist daher starken Preisschwankungen unterworfen, auf welche die Kleinbauern kaum Einfluss nehmen können. Vielmehr sind sie den Mechanismen des freien Marktes schutzlos ausgeliefert. In Folge dessen kann es passieren, dass die kleinen Kaffeefarmer ihre Produktionskosten nicht mehr decken, geschweige denn davon leben können. Es kommt zur Verarmung der Kleinbauernfamilien. Neben den sehr beliebten Bio Kaffees und direkt gehandelten Kaffeebohnen, ist auch die Beliebtheit der Fairtrade Kaffeebohnen in letzter Zeit sehr stark angestiegen. Wenn Sie sich für den Einkauf von Fairtrade Kaffee und Espresso entscheiden, dann können Sie etwas daran ändern.


Beim Kaffee handelt es sich um eines der wichtigsten Handelsgüter weltweit und bei uns deutschen ist er sogar neben normalem Wasser das am meisten Konsumierte Heißgetränk, egal ob als vollmundiger Espresso oder schmackhafter Kaffee in der langen Tasse aus der Siebträgermaschine oder dem Vollautomaten. In den meisten produzierenden Ländern besitzt er jedoch als gerösteter Kaffee einen nicht allzu großen Stellenwert, jedoch nimmt er in diesen Ländern in Summe den größten Teil der Exportierten Warenmengen ein. Bekannte Beispiele dafür wären unter anderem die kaffeeanbauenden Länder Brasilien, Vietnam und Indonesien. Durch die Einnahmen der Kaffeeexporte bestreiten sehr viele Menschen in diesen Ländern Ihren Lebensunterhalt und auch die gesamte infrastrukturelle Entwicklung wird maßgeblich vom Kaffeeanbau beeinflusst.


Die Verteilung der Macht im weltweiten Kaffeehandel

In der Realität sieht es jedoch meistens so aus, dass die Exportländer und die Kaffeebauern keinerlei Einflussnahme auf die Preise der Rohkaffeebohnen nehmen können. Warum das so ist kann nicht einfach so pauschal begründet werden, da sehr viele verschiedenen Faktoren und Einflüsse eine wichtige Rolle spielen. Die größte Beeinflussung kommt jedoch aus der Richtung der drei weltgrößten Kaffeehandelsorganisationen. Diese kontrollieren mehr als 50% des weltweiten Handels mit Rohkaffee. Durch diesen hohen Marktanteil und der damit einhergehenden Marktmacht können sehr großen Druck auf die Kaffeebauern und die Kaffeehändler in den Anbaugebieten ausüben. Ein weiterer nennenswerter Grund liegt darin, dass etwas 75% der weltweit produzierten Kaffeebohnen aus bäuerlichen Familienbetrieben stammen. Die Kleinbauern, welche vor alle durch Ihren guten Umgang mit den Kaffeepflanzen und der dadurch sehr hohen Kaffeequalität punkten können, stehen im direkten Wettbewerbt mit den Betreibern der großen Kaffeefarmen, welche wiederum durch maschinellen Anbau und ernte der Kaffeebohnen weitaus günstigere Preise anbieten können. Die kleinen Kaffeebauern müssen sich sehr oft diesen oft für sie unrentablen Rohkaffeepreis anpassen. Mittlerweile gibt es aber auch einen kleinen Lichtblick für die ganz kleinen Anbaubetriebe, welche sich in Kooperationen zusammenschließen und ihre Kaffeebohnen außerhalb der Einflussnahme der dominierenden Großhändler vertreiben. Man spricht hier dann auch von den sogenannten „direkt gehandelten Kaffeebohnen“ (direct Trade). Ein letzter wichtiger Aspekt ist der Handel mit dem Rohkaffee auf den internationalen Börsen. Die Börsenpreise für den Kaffee unterliegen hier sehr großen Preisschwankungen. Beeinflusst wird der Preis für den Rohkaffee unter anderem durch den Klimawandel, Naturkatastrophen, Währungskrisen und schwankende Transportkosten durch die instabilen Kraftstoffpreise.


Warum wurde Fairtrade gegründet?

Um die Umstände für die Kaffeebauern in den Anbaugebieten zu verbessern haben sich mehrere nationale Initiativen und Fairtrade Organisationen erschlossen, zu welchen auch die bei uns sehr bekannte Vereinigung Fairtrade International zählt. Diese Organisationen habe es sich zum Ziel gesetzt die Position der Kleinbauern gegenüber den Großhändlern und Kaffeekonzernen zu stärken um in Umkehrschluss dazu bessere Preise im Rahmen von Mindestpreise, für die geernteten Rohkaffeebohnen zu erzielen. Mit den zusätzlichen Erträgen soll es den Kaffeebauern ermöglicht werden ihre Betriebe sicher und nachhaltig zu organisieren um sich selbst und ihren Nachfolgern bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen. Das Wort Fairtrade, welches sich aus den Teilen Fair und Trade zusammensetzt steht dabei als Überbegriff für den fairen Handel mit den Kaffee und Espresso Bohnen und zudem auch für den fairen und nachsichtigen Umgang mit den Kaffeebauern. Neben dem sozialen Aspekt spielt auch der faire Umgang mit der Natur und den kostbaren Ressourcen eine weitere wichtige Rolle! Mit dem Kauf von Fairtrade Kaffee zeigt der Kunde seinen Anerkennung gegenüber der schweren und mühevollen Arbeiten der kleinen Kaffeefarmen hilft dabei die Zukunft der vom Kaffeeanbau abhängigen Menschen und Familien ein Stück weit für die Zukunft zu sichern.



Neben den Kaffeebauern profitieren auch die Umwelt und die Natur sowie die gesamte Bevölkerung der Kaffee produzierenden Ländern vom fairen Umgang und Handel mit den kostbaren Kaffeebohnen. Mit dem Kauf von Faitrade Kaffee können Sie dabei helfen die Lebensbedingungen und die nachhaltige Zukunft der kleinen Kaffeebauern ein Stück weit zu verbessern.



Welche Standards beinhaltet das Fairtrade Siegel?

Durch die hohen Ansprüchen und die fest definierten Standards, welche das Fairtrade Siegel an die zertifizierten Betriebe stellt, kann der Kaffeehandel kontrolliert in eine faire und nachhaltige Richtung gelenkt werden. Die wesentlichen Rahmenbedingungen, welche mindestens erfüllt sein müssen, um das begehrte Fairtrade Zertifikat zu erhalten, sind unter anderem:


  • Eine demokratische und politische Unabhängigkeit der zusammengeschlossenen Kaffeekooperativen


  • Das Verbot von Zwangsarbeit, Ausbeutung und Kinderarbeit auf den Kaffeefarmen und allen weitere Prozessschritt im gesamten Aufbereitungsprozess der Kaffeebohnen


  • Eine nachhaltige und umweltbewusste Bewirtschaftung der Faitrade zertifizierten Kaffeeplantagen


  • Eine strikte Begrenzung in der Anwendung von synthetischen Düngemittel und Pestiziden sowie anderen fragwürdigen Pflanzenschutzmitteln


  • Einen fest definierten und fairen Mindestpreis für die geernteten Rohkaffeebohnen, welcher über den üblichen Marktpreisen liegt um Preisschwankungen auf dem Weltmarkt entgegenzuwirken.


  • Eine zusätzliche Auszeichnung für besonders biologisch Angebaute Kaffeebohnen. Fairtade Kaffee ist generell aber nicht als Bio Kaffee anzusehen. Die Auszeichnung soll den Bauern einen zusätzlichen Anreiz für einen noch nachhaltigeren Anbau geben und Sie zudem auf eine zusätzliche Bio Zertifizierung vorbereiten.


Durch die finanzielle und organisatorische Unterstützung der die Fairtrade Vereinigungen erhalten die Kaffeebauern und Ihre Familien eine soziale und berufliche Sicherheit. Die fairen Fairtrade Kaffeepreise sorgen zudem für eine stabile Grundlage für nachhaltige Investitionen und die Weiterentwicklung der Anbaubetriebe. Ein Fairtrade Zertifizierter Anbaubetrieb hat zudem bessere Möglichkeiten an notwendiges Kapital oder Kredite zu gelangen, da die höheren Preise des Fairtrade Kaffees eine stabilere Einnahmequelle garantieren. Die Fairtrade Standards schaffen somit einen sehr stabile Existenzgrundlage für die zertifizierten Kaffeebauern, wodurch diese sicher, nachhaltig und zielführend ihre Zukunft planen können.


Woher stammt der der Fairtrade Kaffee?

Es gibt derzeit etwa 725.550 Fairtrade zertifizierte Kaffeebauern auf über 1,1 Millionen Hektar Anbaugebiet. Darüber hinaus haben sich diese Fairtrade Kaffeefarmen in den verschiedenen Anbauregionen zu mehr als 450 Organisationen zusammengeschlossen. Der größte Teil der Fairtrade zertifizierten Kaffeefarmen findet sich dabei nach aktuellem Stand in der Karibik und in Lateinamerika. In diesen Ländern werden mehr als drei Viertel der Weltweiten Erträge an Fairtrade Kaffeebohnen angebaut und verarbeitet. Doch egal woher die zertifizierten Kaffeebohnen auch stammen, als Kaffee oder Espresso, gemahlen oder als ganze Bohnen, steht das Fairtrade Siegel als Zeichen für Qualität, Geschmack und Loyalität gegenüber den Kaffeebauern und ihren Familien!


Wenn man sich an dieser Stelle mal vor Augen hält, dass die aktuelle Anzahl an zertifizierten Betrieben etwas nur rund 2% der gesamtem kaffeeanbauenden Betriebe ausmacht, so stellt man schnell fest, dass hier noch sehr viel Potential nach oben offen ist. Um dieses Potential in der Zukunft noch besser und erfolgreicher ausschöpfen zu können, können Sie als solidarischer Kaffeetrinker heute schon damit beginnen! Mit dem Kauf von Fairtrade Kaffee unterstützen Sie ab dem ersten Kaffee oder Espresso die Fairtrade zertifizierten Kaffeebauern und der leckere Geschmack des solidarischen Kaffee oder Espresso ist dabei nicht der einzige Dank, den Sie durch diese Geste erhalten werden.


Wie werden Fairtrade Kaffeebohnen angebaut verarbeitet?

Generell gibt es durch die Fairtrad Organisationen keine fest Vorgeschrieben Verfahren oder Vorgehensweise, wie die Kaffeebauern ihre Kaffeepflanzen behandeln und verarbeiten müssen. Es liegt jedoch sehr nahe, dass der Fairtrade zertifizierte Kaffee genauso sorgfältig Weiterverarbeitet wird, wie er bereits angebaut wurde. Beginnend bei der Ernte erfolgt dies bei den zertifizierten Kaffeefarmen meiste ausschließlich per Hand. Dies hat den Entscheidenden Vorteil, dass auch wirklich nur die reifen Kaffeekirschen vom Kaffeebaum oder Strauch gepflückt werden und somit bereits beim Rohkaffee eine sehr hohe Qualität gewährleistet wird.


Wie wird Fairtrade Kaffee geröstet?

Auch hier gibt es keine strikten Vorschriften. Die meisten Fairtrade Kaffees werden jedoch im schonenden und zeitaufwendigem Trommelröstverfahren veredelt, da hier die wertvollen Aromen jeder einzelne Kaffeesorten am besten herausgefiltert werden können. Vor allem in der Langen Tasse Kaffee oder im puren Espresso ergeben gut verarbeitete und geröstete Fairtrade Kaffeebohnen sehr aufregende und vielseitige Geschmacksausprägungen. Die italienischen Kaffeeröster kreieren aus den fair gehandelten Kaffeebohnen oft sehr schmackhafte und bezaubernde Kaffeemischungen, sogenannten Blend, für allerbesten Kaffeegenuss im Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato. Im Preis unterscheiden sich dies Kaffeeprodukte meist nur minimal von den normalen Kaffeeprodukten, bei welchem Sie vor allem im Supermarkt oft sehr viel für die Werbung bezahlen müssen. Bei allen unseren Kaffeesorten, welche mit dem Fairtrade Siegel ausgestattet sind, handelt es sich meist um Produkte von kleinen Familienröstereien, welche nicht viel finanzielle Mittel für Werbemaßnahmen zur Verfügung haben. Hier zahlen Sie wirklich nur für die Qualität der in der Verpackung befindlichen Kaffeebohnen!


Fairtrade Kaffee Siegel

Das TransFair Fairtrade Siegel

Das wohl bekannteste und am weitesten verbreitete Fairtrade Siegel stammt von der Organisation „TransFair“. Die deutsche Organisation mit dem Hauptsitzt in Köln ist Teil von Fairtrade International. Alle Kaffeeprodukte, welche dieses Siegel auf der Verpackung tragen werden fast ausschließlich aus Fairtrade zertifizierten Kaffeebohnen hergestellt. Das besondere beim Kaffee dabei ist, das Kaffee als ein sogenanntes Monoprodukt bezeichnet wird. Das bedeutet, dass in einer als Fairtrade bezeichnetem Kaffeeprodukt auch nur ausschließlich Fairtrade zertifizierte Kaffeebohnen enthalten sind. Bei anderen Fairtrade Produkten wie Eis und Marmelade, bei welchen es sich um sogenannten „Mischprodukte“ handelt, dürfen neben den Fairtrade zertifizierten Rohstoffen auch andere Rohstoffe enthalten sein, wenn diese nicht als zertifizierte Rohstoffe erhältlich sind.


Fairtrade-Kaffee – die Lösung aller Probleme?

Bedeutet das nun, dass Kaffeetrinker nichts falsch machen können, so lange sie nur einen Fairtrade-Kaffee wählen? Nicht ganz. Zwar können sie sicher sein, dass der zertifizierte Kaffee oder Espresso aus Plantagen stammt, in denen die Bauern unter zumindest akzeptablen Bedingungen arbeiten. Und sie wissen, dass Fairtrade International diesen Menschen einen fairen Anteil des Verkaufserlöses zur Entwicklung ihrer Betriebe und ihrer Gemeinschaften zur Verfügung stellt. Das Siegel wird jedoch auch für Kaffee vergeben, der nicht nach Bio-Richtlinien angebaut wurde. Es bewertet nicht die Umweltbelastungen durch den Transport. Es sagt nichts über eine mehr oder weniger schonende Röstung der Bohnen. Und am Ende entscheidet sich jeder Kaffeetrinker für einen Kaffee oder Espresso nach seinem individuellen Geschmack. Daher ist ein Fairtrade-Siegel kein Ersatz für eigenes Qualitätsbewusstsein. Es erleichtert Kaffeetrinkern aber die Orientierung und zeigt, mit welchen Kaffees sie deren Erzeuger direkt und vor Ort unterstützen können.


Unser Fazit: Fairtrade Kaffee zielt auf die Stärkung von Kleinbauernfamilien

Das Fairtrade-System ist ein Regelwerk für fairen Handel mit Kaffeebohnen und anderen Produkten. Es verbessert nachhaltig die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kleinbauern und ihrer Familien in den verschiedenen Anbaugebieten durch die Einhaltung bestimmter sozialer, ökonomischer und ökologischer Mindeststandards. Wesentlicher Bestandteil des Konzepts Fairtrade ist ein kostendeckender Mindestpreis für die Fairtrade Kaffeebohnen, auch in Zeiten niedriger Weltmarktpreise. Diese Mindestpreise sichern den Kaffeebauern, die sich nicht selten in Kooperativen und Genossenschaften zusammenschließen, nicht nur stabile Einnahmen, sondern versetzt sie gleichzeitig auch in die Lage, Produktivität und Qualität ihrer Produkte, den leckeren Kaffeebohnen, auch in Hinblick auf die Umwelt, weiterzuentwickeln. Circa 70 Prozent des Fairtrade Kaffees wird zusätzlich biologisch angebaut ohne die Verwendung von chemischen Zusatzmitteln. Weitere, aus Fairtrade generierte finanzielle Mittel, werden für Infrastruktur- und soziale Projekte wie zum Beispiel Schulen, Krankenhäuser oder den Bau von Trinkwasserbrunnen verwendet. Über diese und andere Projekte entscheiden die Mitglieder der Kleinbauernkooeprativen gemeinsam und solidarisch. Fairtrade fordert eine gerechte Entlohnung für Arbeiter und ausgeprägte Arbeitnehmerechte in Hinblick auf Arbeits- und Gesundschutz. Es verbietet Kinder- und Zwangsarbeit. Es fördert Mitspracherechte durch Vereinigungs- und Gewerkschaftsfreiheit.