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Espresso Kaffeebohnen

Der Espresso ist die konzentrierte Form des schwarzen Heißgetränks. Bei der richtigen Zubereitungsart verwandeln sich 7 Gramm frisch gemahlene Kaffeebohnen in ca. 25 Sekunden zu 25ml leckerem Espresso. Die passenden Espressobohnen für Ihren Kaffeevollautomaten oder Ihre Siebträgermaschine finden Sie bei uns! Mehr erfahren »

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Espresso aus Italien, italienischer Livestyle für Ihr Zuhause!

Espressobohnen oder Kaffeebohnen?!

Immer wieder müssen wir leider feststellen, dass viele Kaffeetrinker im Irrglauben gelassen werden, dass sich normale Kaffeebohnen nicht für Espresso eignen, da es ja hierfür extra Espressobohnen zu kaufen gibt. Zum Großteil ist diese Aussage so nicht richtig, da man bei der Zubereitung, vor allem in der Siebträgermaschine, im Grunde genommen jede Art von Kaffee- bzw. Espressobohnen verwenden kann. Einen kleinen Funken Wahrheit gibt es aber dennoch an der Aussage. Kaffeebohnen für Filterkaffee oder für den Kaffeevollautomaten werden meistens ein weniger heller geröstet um den Ölaustritt aus den Kaffeebohnen zu verhindern und man verwendet hierfür sehr oft nur reine Arabica Kaffeebohnen. Espresso hingegen, vor allem wenn er aus Süditalien stammt, wird meistens ein wenig dunkler geröstet und oft werden beim Espresso Arabica- und Robustakaffeebohnen miteinander vermischt. Die dunklere Röstung sorgt für das kraftvolle und vollmundige Aroma im Espresso, welches auch zwingend notwendig ist, wenn Sie Ihren Espresso mit Milch mischen um daraus einen Cappuccino oder Latte Macchiato zu zaubern. Der Anteil an Robustakaffeebohnen ist wesentlich für die dichte und samtige Cremabildung beim Espresso verantwortlich, da sich im Robusta die dazu notwendigen Kaffeefette befinden.



Hätten Sie es gewusst? Der Espresso ist die Grundlage vieler Kaffeespezialitäten.

Der Espresso ist die Grundlage für viele weitere Kaffeespezialitäten, vor allen in Kombination mit Milch. Die bekanntesten Kaffeekreationen, bei welchen der Espresso als wichtige Basis im Mittelpunkt steht, sind der italienische Cappuccino, Latte Macchiato und Caffe Latte. Bei allen diesen leckeren Heißgetränken werden 25ml Espresso verwendet, welche mit etwas mehr (beim Latte Macchiato) oder weniger (beim Cappuccino) Milch kombiniert und je nach Vorlieben mit schönen Mustern aus Schokolade verziert werden.



Unser Tipp für Kaffeevollautomatenbesitzer:

Wenn Ihnen der Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato aus Ihrem Kaffeevollautomaten zu lasch oder wässrig schmeckt, probieren Sie doch mal eine etwas dunkler gerösteten Kaffee- bzw. Espressosorte oder einen Caffe mit einem höherem Anteil an Robustabohnen. Die dunkleren Kaffeesorten besitzen fast immer einen höheren Robustaanteil und bilden bei der Zubereitung deutlich kräftigere Geschmacksnoten, wobei der Kaffee bzw. Espreso bei diesesn Sorten auch wesentlich mehr Koffein beinhaltet als Kaffees mit höheren Arabicaanteilen. Typische für solche Kaffeesorten sind die Caffes aus Süditalien. Je weiter Sie in den Süden vin Italien vordringen, desto dunkler wird auch die Röstung der Kaffeebohnen und der Anteil an Robustakaffeebohnen in den verschiedenen Kaffee- und Espressosorten. Die Klassiker aus dem südlichsten Teil Italiens, wie unter anderem die Kaffeemischungen von Zicaffe und Miscela d Oro bestehen fast zu 100% aus Robustakaffee. Was letzten Endes jedoch für für die beste Entscheidung ist, müssen Sie selbst für sich entscheiden. Sie werden jedoch sicherlich erstaunt sein, welche große Unterschiede Sie von Röstung zu Röstung im Geschmack erkennen werden.


Die Mischung macht’s, multikulti beim Espresso

Bei fast keiner Zubereitungsart gibt es so viele verschiedenen Kaffeebohnenkombinationen wie beim Espresso. Espressobohnen gibt es von reinen Arabicamischungen bis hin zu reinen Robustamischungen und zwischendrin jede mögliche Abstufung. Espressosorten aus reinen Hochlandarabicas stehen dabei mehr für milde und fruchtige Espressi mit feinen Säuranteilen und kleinem Koffeingehalt. Die reinen Robustamischungen hingegen erzeugen sehr kraftvolle Espressi mit höherem Koffeingehalt und gehen vom Geschmack her eher in die nussige und schokoladige Richtung. Dazwischen gibt es unendliche viele Kombinationen von Arabic-Robusta-Kaffeemischungen mit den unterschiedlichsten Eigenschaften, sowohl bei der Zubereitung als auch beim Geschmack.


Unser Tipp für Neulinge im Umgang mit Siebträgermaschinen:

Espressofans, welche neu sind im Segment der Espressozubereitung mit der Siebträgermaschine, empfehlen wir am Anfang zu Espressomischungen zu greifen mit etwas höheren Robustaanteil. Reine Arabicamischungen können oft sehr kompliziert in der Einstellung des Equipments sein und so kann es bei einem unerfahrenen Hobby Barista oft etwas länger dauern, bis man endlich den perfekten Espresso aus seine Siebträgermaschine beziehen kann. Außerdem sind Arabicakaffeebohnen sehr empfindlichen in Bezug auf das Umfeld, sprich das Wetter. Ändert sich die Temperatur und/oder die Luftfeuchtigkeit, so kann es passieren, das der Espresso mit einer zuerst perfekten Maschinen- und Mühleneinstellung einfach nicht mehr gelingen möchte und man muss hier erst wieder fein nachjustieren. Mischungen mit hohen Robustaanteilen sind in dieser Hinsicht eher unkompliziert. Ist das Equipment einmal richtig eingestellt, so läuft der Caffè perfekt, bis eine andere Espressosorte in die Mühle gefüllt wird.


Die typische Espressoröstung

Die typische Röstung gibt es, wie bereits erwähnt, im Grunde genommen nicht. Seit der dritten Kaffeewelle (3rd Wave Coffee Roasting) gibt es immer mehr sehr hell geröstete Espressosorten auf dem Markt. Es gibt jedoch die typisch italienische Espressoröstung. In Italien werden die Kaffeebohnen für Espressi meistens sehr lange und somit auch etwas dunkler geröstet. Als Faustformel kann man sagen, dass je weiter man in den Süden Italiens kommt, desto dunkler werden die Espressobohnen geröstet. Angekommen in Sizilien sind die Bohnen fast schon schwarz geröstet. Neben dem intensiveren Geschmack haben die langen Röstzeiten aber noch einen weiteren Vorteile. Die Gerbsäuren und Bitterstoffe, welche sich schon von Natur aus in den Kaffeebohnen befinden, werden beim Röstvorgang langsam abgebaut. Je länger die Kaffeebohnen geröstet werden, desto weniger dieser meist doch sehr unangenehmen Stoffe verbleiben in den Bohnen.


Espresso trinken wie in Italien

Der Italiener trinkt seinen Espresso meistens auf ein bis zwei Züge im Stehen an Bar oder an der Theke im Café und danach gehst es dann auch gleich weiter zum nächsten Termin… Bei uns sieht das ganze meist schon etwas anders aus. Der Espresso konkurriert sehr oft schon mit dem herkömmlichen Kaffee, für welchen man sich oft auch gerne ein wenig längere Zeit lässt um einfach den Moment ein bisschen zu genießen oder sich entspannt mit Freunden unterhält. Beim Thema Zucker gehen die Meinungen dann schon wieder sehr weit auseinander. Der echte Espressonist schwört darauf, seinen Espresso ohne jegliche Zusätze zu genießen, damit er die feinen Aromen und Geschmacksstoffe, welche bei der Verwendung von hochwertigen Espressobohnen in den unterschiedlichsten Variationen vorhanden sein können, unverfälscht herausschmecken kann. Wir finden jedoch, dass ein bisschen im Espresso nie schaden kann, zumal man mit ein wenig Zucker auch sehr gut die Qualität des Espresso und die Stabilität der Crema testen kann. Gibt man einen kleinen Teelöffel Zucker auf die Crema des Caffè, so sollte dieser nicht gleich im Espressoglas versinken sondern sich schon mindestens 4 Sekunden auf der Crema halten, bevor er komplett untergeht. Beim Espresso aus dem Kaffeevollautomaten werden Sie dies sehr schön beobachten können, da dieser meist eine sehr dünne und instabile Crema besitzt, durch welcher der Zucker meist nach bereits weniger als 2 Sekunden verschwunden ist.


Milch spielt beim Thema Espresso sowieso keine Rolle, da ein Espresso mit Milch keine echter italienischer Espresso mehr ist sondern als „Espresso Macchiato“ oder auf Italienisch „ Caffè Macchiato“ bezeichnet wird.



Espresso statt Verdauungsschnaps

Nach einer deftigen und üppigen Mahlzeit gönnt man sich gerne einen kleinen Verdauungsschnaps um den Verdauungsprozess ein wenig in Schwung zu bringen und das beklemmende Trägheitsgefühl zu beseitigen. Es muss jedoch nicht immer Alkohol sein! Ein gut zubereiteter Caffè aus einer ordentlichen Espressomaschine bewirkt mindestens das Gleiche wie ein guter Obstler, nur ist der Espresso dabei wahrscheinlich doch ein wenig gesünder! Neben dem positiven Effekt, dass er die Verdauung in Schwung bringt, gibt das im Espresso enthalten Koffein zudem noch einen kleinen Energieschub, wohingegen der Alkohol doch meistens noch ein wenig müder macht. Probieren Sie es doch morgen nach dem Mittagessen selber einmal aus!



Die richtige Espressozubereitung

Wer wirklich echten Espresso genießen möchte, der kommt unter keinen Umständen um eine ordentliche Espressomaschine herum. Der Kaffeevollautomat scheitert an dieser Stelle schon mal am Arbeitsdruck, der beim echten Espresso bei rund 10 bar liegen sollte. Die wenigsten haushaltüblichen Kaffeevollautomaten sind in diesen Arbeitsdruck auch nur annähernd zu erreichen. Steht die Siebträgermaschine dann fertig aufgebaut in der Küche, dann fehlt nur noch eine ordentliche Kaffeemühle und ein guter Tamper, wir persönlich bevorzugen an dieser Stelle Tamper, bei denen man den Anpressdruck regulieren kann. Auch bei der Kaffeemühle ist es sehr zu empfehlen drauf zu achten, dass diese Stufenlos einstellbar ist. Bei Mühlen mit stufenweiser Mahlgradregulieren kann es schon mal passieren, dass der perfekte Mahlgrad für die verwendete Espressosorte genau zwischen zwei Stufen liegt, das ist natürlich sehr ärgerlich, da es dann sehr schwierig wird, den perfekten Espresso zuzubereiten.


Bei der Zubereitung in der Siebträgermaschine werden für die einfachen Espressi (Single Shot) ca. 7 Gramm frisch gemahlene Espressobohnen verwendet. Diese werden anschließen sauber im Siebträger „getamped“ und anschließend in die Brühgruppe der Maschine eingespannt. Danach wird für etwa 25 Sekunden einen Wassermenge von ca. 25ml unter einem Arbeitsdruck von rund 10 bar durch das Kaffeemehl gepresst. Die ideale Brühtemperatur des Wassers liegt hierbei bei etwa 89° - 92° Grad. Durch die doch sehr lange Kontaktzeit des Wassers mit dem Kaffeemehl werden sehr viele Aromen und Geschmacksstoffe aus dem Kaffee extrahiert und landen anschließend als leckerer Caffè in der Tasse. Hier sind wir schon beim zweiten Punkt, warum sich ein Kaffeevollautomat weniger für die perfekte Zubereitung eignet. Wenn Sie mal genau hinschauen, werden Sie sehr schnell merken, dass der Espresso aus dem Vollautomat meistens bereits schon nach weniger als 5 Sekunden fertig in Ihrer Tasse sein wird. Das Wasser wird also sehr schnell durch das Kaffeemehl geschossen, wodurch es unmöglich ist, das leckere Aroma aus dem gemahlen Kaffee optimal zu extrahieren.


Die magische Formel: Espresso = 5xM

Der Weg zum perfekten Espresso ist oft sehr steinig und nicht immer leicht zu bewältigen, doch hält man sich an die magische 5M Formel, so ist der vollendete Espresso schon fast zum Greifen nahe! Die 5M stehen hierbei für die Mischung der Kaffeebohnen, die Menge an frischem Kaffeemehl, der richtigen Einstellung des Mahlgrad an der Kaffeemühle, der richtigen Maschine und natürlich dem, der alles miteinander kombiniere muss, dem Menschen.


Die Mischung der Espressobohnen:

Die Bohnenmischung ist die Grundlage eines jeden Kaffee oder Espresso und wenn man wirklich viel Wert auf einen kraftvollen und geschmackvollen Espresso legt, sollte man auf keinen Fall an dieser Stelle sparen! Wie anfangs schon erwähnt gibt es viele verschiedenen Espressobohnenarten, von hell bis dunkel über matt bis eher ölig bis hin zu sortenreinen Espressosorten oder Mischungen aus Robusta- und Arabica Kaffeebohnen, sogenannten Blends. Eine konkrete Empfehlung wollen wir hier nicht abgeben, dass die Vorlieben und Geschmäcker der Espressotrinker genauso vielfältig sind wie die verschiedenen Espressosorten auf dem Markt.


Als kleine Hilfe bei der Suche nach den richtigen Espressobohnen können wir Ihnen nur mitgeben, dass ein echter italienischer Espresso eher dunkler als hell geröstet ist und die Optik der Kaffeebohnen in der Espressomischung mehr ins ölige als ins Matte gehen. Die Süditaliener setzten dem Ganzen noch eins mit oben drauf und rösten Ihre Bohnen schon fast schwarz. Hierdurch entstehen oft sehr kraftvolle Geschmacksnoten, welche sich sehr gut für Michgetränke wie Cappuccino oder Latte Macchiato eignen.


Die ideale Menge an frischem Kaffeemehl:

Genormt ist der echte, italienische Espresso durch das „Istituto Nazionale Espresso Italiano“ mit 7g Kaffeemehl pro Single Shot (=Zubereitung von einem Espresso). Die Menge die Sie aber für den ideale Bezug aus Ihrer Espressomaschine benötigen variiert aber stark vom Maschinenhersteller und dem im Siebträger verwendeten Sieb. Es kann durchaus auch vorkommen, dass Sie statt den ideal 7g auch 8-9 g Espressopulver benötigen um einen stabilen und konstanten Bezug aus der Siebträgermaschine zu erzielen. Ob Sie zu viel oder zu wenig Kaffeemehl verwenden können Sie grob an der Konsistenz des „Pucks“ (=gepresstes Kaffeemehl, welches sich nach dem Espressobezug im Sieb des Siebträgers befindet) oder der Ausflussgeschwindigkeit des Espresso aus der Maschine feststellen. Ist der Puck zu trocken und läuft der Espresso sichtlich zu langsam, so haben Sie anscheinend zu viel gemahlenen Kaffee verwendet. Ist der Puck jedoch eher matschig und läuft der Caffè wie Wasser aus dem Wasserhahn aus der Maschine, so könnte dies an zu wenig Kaffeemehl liegen. Pauschal dürfen Sie sich jedoch auf diese beiden Hinweise nicht verlassen, da immerhin hier auch der Mahlgrad, zu dem wir später noch kommen, eine wichtige Rolle spielt. Die Hinweise können Sie aber sehr gut zur möglichen Fehlersuche mit berücksichtigen!


Der richtige Mahlgrad, eine Wissenschaft für sich!

Der richtige Mahlgrad ist ein sehr kompliziertes und komplexes Themengebiet und vor allem Neulinge in der Espressozubereitung mit Siebträgermaschinen werden bei richtigen Mahlen des Caffè nicht selten bis kurz vor den Rand des Wahnsinns getrieben. Ist der Mahlgrad zu fein, läuft der Espresso fast wie Pudding aus der Maschine, ist er hingegen jedoch zu grob bekommen Sie als Ergebnis in der Tasse einen dünnflüssige Brühe ohne Körper, Volumen und Geschmack. Hier möchten wir nochmal auf den Punkt Menge verweisen, da die Kombinationen aus Menge und Mahlgrad entscheidend sind für den richtigen Fluss aus der Maschine.


Wenn Sie gerade auf der Suche nach einer Espressomühle sind, werden Sie oft feststellen dass des bei der Beschreibung des Mahlwerks zwei wesentlichen System zu unterscheiden gibt. Einmal die Stufenlos verstellbaren Kaffeemühlen und einmal die Stufenweise verstellbaren Kaffeemühlen. Wir persönlich würden Ihnen eher den Kauf einer Stufenlos verstellbaren Mühle empfehlen, auch wenn diese tendenziell ein wenig teurer sind. Warum?! Ganz einfach! Wir selber hatten mit unsere alten Kaffeemühle, welche nicht stufenlos verstellbar war oft das Problem, dass der ideal Mahlgrad zwischen zwei Stufen der Mühle gelegen wäre. Somit was es uns leider nicht möglich mit der jeweiligen Espressosorten einen perfekten Bezug zu erzielen, was uns natürlich immer sehr ärgerte…


Das Equipment und die Espressomaschine sind entscheidend!

Ohne das passende Equipment ist der perfekte Caffè nicht einmal zum Greifen nahe! Unter Equipment ist hierbei nichts anderes als eine ordentlich Siebträgermaschine und eine dazu passenden Mühle gemeint. Völlig ausreichen für den privaten gebraucht sind hierbei eingruppige Espressomaschinen. In der Gastronomie sollte man jedoch mindestens eine zweigruppige Maschinen verwenden, wobei hier oftmals die eine Gruppe Standardmäßig mit einem Singleshot-Siebträger und die andere Gruppe mit einem Doppio-Siebträger oder Cremasieb bestückt werden.


Espressomaschinen gibt es zudem in verschiedenen Ausführungen. Manuell, automatisch oder handbetrieben. Die Handbetriebenen Siebträgermaschinen, auch bekannt unter dem Begriff „Handhebelmaschinen“ sind jedoch nur für sehr fortgeschrittenen Barista oder hobby Barista zu empfehlen, da man hier durch die bloße Muskelkraft den Wasserdruck, der idealerweise bei etwa 10 bar liegen sollte, regulieren muss. Es braucht oftmals sehr viel Zeit und Übung bis man die richtige Technik für die manuelle Druckregulierung gefunden hat.


Ist das Equipment nun letzten Endes optimal aufeinander eingestellt steht dem perfekten Espressogenuss nichts mehr im Wege! Idealerweise erhält man beim Bezug aus der Siebträgermaschine bei ca. 25 Sekunden Bezugszeit mit einer Brühtemperatur von 89-92 Grad Celsius unter der Verwendung von 7g frisch gemahlenen Kaffeemehl etwa 25ml echten italienischen Espresso mit einer zauberhaften Crema, welchen man dann in Ruhe zuhause oder im Büro genießen kann.


⇒ Unser Tipp zur Feinabstimmung

Um auch wirklich auf Nummer sicher zu gehen, dass alles perfekt aufeinander abgestimmt ist, empfiehlt es sich ab und an einmal etwas genauer nachzukontrollieren. Am besten eignet sich dazu einen sehr feine Küchenwaage oder Feinwaage und eine herkömmliche Stoppuhr (Handy, Smartwatch, etc. …).


  • 1. Schritt

    Nehmen Sie das Sieb aus dem Siebträger heraus und legen Sie es auf ihre Waage. Stellen Sie Ihre Waage anschließend auf 0.00, dies lässt sich üblicherweise durch das Drücken der „Tara“ Taste auf Ihrer Waage bewirken. Stellen Sie die Waage mit dem Siebt anschließend unter Ihre Espressomühle und anschließend mahlen Sie einen Singleshot ins Sieb. Jetzt müsste Ihre Waage eine Kaffeemenge von 7-9g anzeigen, je nach Kaffeesorte.


  • 2. Schritt

    Setzten Sie das Sieb mit dem Kaffeemehl in Ihren Siebträger wieder ein und spannen Sie diesen in Ihre Siebträgermaschine ein. Anschließend stellen Sie bitte die Waage unter den Ausguss Ihrer Espressomaschine, platzieren darauf Ihre Espressotasse und setzten den Wert wieder zurück auf 0,00 durch das drücken der „Tara“ Taste.


  • 3. Schritt

    Nehmen Sie nun Ihre Stoppuhr zur Hand, denn jetzt kann die eigentliche Kontrollvorgang beginn. Gleichzeitig zum Einschalten des Brühprozesses starten Sie nun bitte auch Ihre Stoppuhr. Nach 25 Sekunden beenden Sie bitte den Brühvorgang wieder und kontrollieren die Anzeige Ihrer Waage, welche nun im Idealfall rund 25g = 25ml Anzeigen sollte. Sind hier größere Abweichungen zu erkennen ist das ein klarer Hinweis darauf, dass irgendetwas im Zubereitungsprozess falsch justiert ist. Hier gilt es nun den Fehler zu finden ;=)


Der Mensch, das Zentrale M

Die beste Siebträgermaschine und die teuerste Kaffeemühle verhelfen nicht zum gewünschten Ergebnis, wenn der Mensch hinter den Gerätschaften nicht weiß, wie er diese zu bedienen hat. Neben dem Gefühl für den richtigen Mahlgrad, den passenden Anpressdruck beim Tampen und natürlich der Sauberkeit der Espressomaschine gibt es noch viele Kleinigkeit die bei der perfekten Espressozubereitung einen wesentlich Rolle spielen. Ein Punkt wäre unter anderem die Vorbehandlung der Espressotasse aus welcher man den Espresso später genießen möchte. Diese sollten vorher immer gut angewärmt werden, damit sich der Caffè lange warm hält und nicht schon nach kurzer Zeit nur noch einen lauwarme Brühe abgibt.


Um alle Faktoren immer gut im Auge zu haben, braucht es viel Übung und Geduld! Nicht umsonst ist der Barista in Italien ein Ausbildungsberuf wie bei uns der Automechaniker, der Bäcker oder der Schreiner!



Espressozubereitung mit bodenlosen Cremasiebträgern

Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte! Um Ihnen zu zeigen, wie die Zubereitung von Espresso aus einem bodenlosen Siebträger aussehen kann, möchten wir Ihnen dazu nachfolgend ein sehr schönes und unterhaltsames Video präsentieren. Bei der Zubereitung des Espresso in dem Video wird ein sogenannter bodenloser Cremasiebträger des Herstellers "Naked" verwendet. Im Grundprinzip handelt es sich dabei um einen "normalen" Siebträger, bei dem der Boden inklusive Ausguss entfernt wurde. Im Gegensatz zur herkömmlichen Zubereitung aus einem "normalen" Siebträger fließt der Espresso direkt durch den Sieb in die Espressotasse. Mit ein bisschen Erfahrung und Übung ist dies eine sehr gute Zubereitungsmöglichkeit, um die Cremabildung des Espresso aus den frischen Espressobohnen zu maximieren. Diese Zubereitungsart wird von vielen Barista und Kaffeefans als die Königsklasse bezeichnet. Die Schwierigkeit der Espressozubereitugn aus einem bodenlosen Cremasiebt liegt darin, das optimale Zusammenspiel von Mahlgard, Kaffeemenge und Anpressdurck zu finden, damit eine schöner und gleichmäßiger Cremakegel entsteht. Bei der falschen Abstimmung aller Komponenten kann es unter anderem passieren, dass sich der Espresso beim Bezug unkontrolliert in alle Richtung verteilt, die Tasse am Ende aber (fast) leer bleibt ;). Aber wie auch bei vielen anderen Disziplinen heisst es auch hier: Übung macht den Meister!






cremundo Q&A - Viele Fragen rund um den Espresso

Zum Abschluss wollen wir Ihnen noch ein paar Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den italeischen Espresso und seine Zubereitung geben. Wenn Sie bisher noch keine Fan von frisch gemahlen Caffé aus Italien sind, so hoffen wir doch, dass Sie vielleicht beim nächsten mal in Ihrem Lieblings Café die Tasse Filterkaffee links liegen lassen und zur Abwechslung einmal zu einem leckeren Caffè, natürlich frisch gemahlen, greifen. Bei der richtig Zubereitung, welche man in einer anständigen Gastronomie erwaten sollte, werden Sie das leckere Aroma und den unberschreiblichen Geschmack des Espresso zukünftig bestimmt öfters einmal genießen wollen.


Wie Espresso richtig zubereiten?

Wenn Sie Ihren Espresso wirklich richtig Zubereiten möchten, damit Sie ein Ergebnis bekommen, wie in einer italienischen Bar in, gilt es die richtige Maschine zu verwenden. Espressomaschinen gibt es in verschiedenen Variationen, automatisch, handbetrieben, halbautomatisch. Den Vollautomat zählen wir hier nicht dazu, denn mit diesen erreichen Sie maximal mittelgute Ergebnisse, sowohl im Geschmack als auch bei der Crema.


Wie Espresso richtig trinken?

In Italien ist der Espresso mehr ein schnelles Getränk für zwischendurch. Die Italiener trinken Ihren Caffé früh, mittags und abends an der Theke im Café oder in der Bar und machen sich dann auch gleich weiter auf den Weg. Die deutsche Kaffeekultur geht mittlerweile auch immer weiter weg vom klassischen Filterkaffee in Richtung Caffè in all seinen Variationen, welcher im Gegensatz zum schnellen Genuss in Italien, häufig einer gemütlichen Runde getrunken wird. Eines ist jedoch überall gleich. Espresso trinkt man aus dickwandigen Tassen, wodurch der Caffé lange seine Temperatur behält.


Wie und wo Espressobohnen richtig lagern?

Wenn sie einen eher mäßigen Konsum haben, dann empfehlen wir Ihnen sowieso eher kleiner Verpackungseinheiten zu kaufen. Nach dem Öffnen beginnen die Bohnen schnell mit dem Abbau Ihres Aromas und auf keinen Fall sollten Sie die geöffnete Packung offen in der Küche stehen lassen. Wenn möglich empfiehlt es sich nur so viel in die Mühle zu geben, wie Sie innerhalb der nächsten 3-5 Tage verbrauchen. Den Rest können Sie am besten aufbewahren, indem Sie den Kaffee in einen luftdichten Keramikbehälter umfüllen und diesen in Ihrer Kühltruhe lagern. Wenn Sie Nachschub brauche, tauen Sie bitte immer nur so viel auf, das es für die nächsten Tage reicht. Einmal aufgetaute Espressobohnen sollte nicht mehr eingefroren werden!


Wieso ein Glas Wasser zum Espresso?

Das kleine Glas Wasser, welches man häufig in einer ordentlichen Gastronomie zu Espresso serviert bekommt, ist nicht dafür da den Durst zu stillen. Es wird serviert um vor dem Genuss des Espresso die Geschmacksnerven auf der Zunge und im Gaumen zu neutralisieren. Dadurch kann man sich voll und ganz auf das Aroma des frisch Zubereiteten Caffés konzentrieren. Sie werden erstaunt sein, wie viel verschiedene Variationen an unterschiedlichen Geschmäckern ein guter Espresso besitzen kann.


Warum Zitronensaft in den Espresso?

Ein häufig verwendetes Hausfrauenmittel gegen die Kopfschmerzen und den Kater nach einem ausgelassenen Wochenende ist ein frisch gemahlener Espresso mit einem dezenten Schuss Zitronensaft. Die Kombination aus Koffein und Vitamin C ist der ideal Cocktail für Körper und Kreislauf mit den nötigen Mineralstoffen um schneller wieder fit auf den Beinen zu stehen ;)


Wo Espresso kaufen?

Natürlich bei cremundo! Spaß bei Seite… natürlich würden wir uns sehr freuen, wenn Sie ihren Espresso bei uns bestellen würden, immerhin genießen Sie bei uns neben den leckeren Kaffeebohnen auch noch einen ganz besonderen Kundenservice, welchen Sie bei vielen anderen Mitbewerben so in der Art nicht finden werden. Wir wollen Ihnen aber allgemeinen Tipps und Hinweise geben. Generell haben wir die Erfahrung gemacht, dass man wirklich hochwertigen Espresso nur im Fachhandel erhält. Dazu zählen auf Kaffee und Espresso spezialisierte Läden im stationären Handel oder natürlich diverse Onlinehändler, zu welchen auch wir uns zählen würden. Im Supermarkt oder Discounter werden Sie leider oft entäuscht bei der Suche nach einer guten italienischen Bohne für die Zubereitung von Caffé aus Ihrer Espressomaschine oder Kaffeevollautomat. Im Discounter sind meistens nur die großen Industrie Röstereien vertreten, welche neben Ihrer Auswahl an Filterkaffee zwar auch Espressobohnen anbieten, wir diese aber höchstens in eine mittlere Qualitätsstufe einordnen würden.