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Die Crema und Ihre Eigenschaften

Der Begriff „Crema“ ist im Zusammenhang mit Kaffee eigentlich jedem Kaffeegenießer bekannt. Viele glauben jedoch, dass viel Crema für gute Qualität des Kaffees bzw. der Kaffeebohnen steht, darum wird der Begriff „Crema“ auch gerne von den großen Industrieröstereien in die Bezeichnungen der Produkte eingebaut um den potentiellen Kunden eine möglichst hohe „Qualität“ der Kaffeemischung zu vermitteln.

Über die wirklichen Eigenschaften der Crema wissen leider nur sehr wenig Kaffeetrinker Bescheid und viele glauben wirklich daran, dass die Menge der Crema im Kaffee oder Espresso DAS wesentliche Qualitätsmerkmal sei. In Summe gibt es jedoch vier Kriterien, nach denen die Crema charakterisiert werden kann.

Farbe und Zeichnung

Die perfekte Crema, wie man Sie in jedem Bilderbuch finden würde, besitzt eine haselnussbraune, ins goldene gehen Farbstruktur mit einer Maserung die an ein Tiger- bzw. Leopardenfell erinnern lässt.

Wird der Kaffee oder Espresso bei zu hoher Brühtemperatur bezogen, so ändert sich auch die Farbe der Crema. Statt einer haselnussbraunen Färbung wird man eine eher dunkelbraune Farbstruktur vorfinden.

Zu niedrige Brühtemperaturen und zu kurze Brühzeiten führen zu einer helleren Farbstruktur. Wird die ideale Brühdauer von ca. 19-26 Sekunden überschritten, so wird auch die Crema zunehmend heller und blasser.

Dichte

Die Konsistenz reicht von ölig bis schaumig und ist auch ein mögliches Beurteilungskriterium. Eine schaumige Crema sieht nach mehr aus, ist aber weniger stabil und es fehlt ihr an Dichte. Je feinporiger die Crema, desto hochwertiger die verwendeten Kaffeebohnen. Große Bläschen in der Crema können ein Anzeichen für die Verwendung von minderwertigen Robustakaffeebohnen sein. Aber auch zu frischer Kaffee (bis ca. 10 Tage nach der Röstung) kann eine mit Bläschen durchsetzte Crema erzeugen.

Fazit: Je dichter die Crema auf Kaffee und Espresso, desto hochwertiger das leckere Heißgetränk, welches sich unter ihr verbirgt.

Stabilität

Eine hochwertige Crema lässt sich mit dem Löffel nicht verrühren und bei der Zugabe von Zucker bleibt dieser auf ihr liegen wie der Schnee auf den Bergen. Nach dem Genuss hinterlässt die stabile Crema an der Tassenwand Ihre Rückstände und erinnert somit noch lange an die gute und hohe Qualität des Espresso.

Menge

Bis auf ein paar wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel der „India Monsooned Malabar Arabica“, erzeugen Robustakaffeebohnen viel mehr Crema als Arabicas. Verwendet man jedoch zur Zubereitung seines Kaffees oder Espresso eine Kaffeemischung mit sehr hochwertigen Arabicas, so erzeugen diese eine viel dichtere, schönere und vor allem stabilere Crema als Mischungen mit schlechten Robustakaffeebohnen

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