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Milchkaffee, nur welcher ist der Richtige?!

Welchen Milchkaffee hätten Sie gerne?

Der Milchkaffee im cremundo.de Blog

„Einen Milchkaffee bitte“ oder doch lieber einen „Café au Lait“? Schwierige Frage, ist das nicht das Gleiche nur in einer anderen Sprache?! In Deutschland wird Kaffee gerne mit viel Milch getrunken, der sogenannte „Milchkaffee“. Wer diesen im Café bestellen will, steht nicht selten vor der Frage: „Milchkaffee, Caffè Latte, Café con Leche oder Café au lait?“ Was ist eigentlich der Unterschied?

Eines ist schon mal klar! Alle diese Kaffeespezialitäten haben eines gemeinsam, es handelt sich um Kaffee mit Milch, viel Milch! Wie bei vielen anderen Dingen im Leben steckt auch hier der Teufel im Detail. Damit Sie das nächste Mal im Café nicht lange grübeln müssen, welcher denn der Richtige ist, schauen wir uns nachfolgend die einzelnen Varianten ein bisschen genauer an.


Der klassische, deutsche Milchkaffee

Die Basis für den deutschen Klassiker bildet ein schlichter Filterkaffee der vorzugsweise aus frisch gemahlen Kaffeebohnen zubereitet wird. Abschließend wird er mit warmer Milch und Milchschaum aufgefüllt und in eine große Milchkaffeetasse mit ca. 350ml serviert. Die Anteile von Kaffee zu Milch sind beim Milchkaffee in etwa gleich.


Der französische Café au lait

Der Café au lait (= Kaffee mit Milch) wird genauso wie der deutsche Milchkaffee zu gleichen Teilen aus Milch und Kaffee zubereitet. Serviert wird er in Frankreich üblicherweise in einer großen Schale (bol). In Paris nennt man den Café au lait auch Café Creme obwohl man hierbei aufpassen muss, da die Bezeichnung Café Creme auch oft für den traditionellen Kaffee mit Sahne verwendet wird. Die beste Zeit für den Café au lait ist das Frühstück, wo gerne auch das Baguette oder Croissant eingetunkt werden kann.

Der italienische Caffè Latte

Auf der Getränkekarte wird er gerne mit dem Latte Macchiato (= gefleckte Milch) verwechselt. Fertig zubereitet erkennt man aber sofort den Unterschied. Der Caffè Latte wird in Italien aus einem doppeltem Espresso zubereitet welcher mir viel heißer Milch aufgegossen wird. Die Milch wird hierbei nicht aufgekocht sondern wie in Italien üblich mit dem Milchaufschäumer der Siebträgermaschine aufgeschäumt. Dadurch besitzt der Caffè Latte eine kleine Milchschaumkappe.

Der Latte Macchiato hingegen besitzt nicht nur eine größere Milchschaumkappe, er unterscheidet sich vom Caffè Latte auch optisch durch die typische Schichtung der Bestandteile Kaffee und Milch. Serviert wird er auch nicht in der Tasse sondern im hohen Latte Macchiato Glas. Vor allem bei italienischen Kindern ist diese Kaffeespezialität sehr beliebt.


Der Spanische Café con Leche

Genauso wie das französische Café au lait heiß Café con Leche übersetzt „Kaffee mit Milch“. Die Hauptbestandteile sind auch hier frischer Kaffee und Milch. Der Kaffee in Spanien wird meistens etwas stärker geröstet und ist somit auch im Geschmack ein wenig kräftiger. Der Cafè con leche setzt sich aus einem doppeltem Espresso und aufgeschäumter Milch zusammen. In den spanischen Bars und Cafés wird dem Gast die Milch oft in einer separaten Kanne serviert wodurch er das Mischungsverhältnis und somit die Intensität der Kaffeespezialität selbst bestimmen kann.


Die Zubereitung

Egal welche der verschiedenen Varianten Ihr Favorit ist, die Zubereitung ist relativ einfach und kann mit einer gewissen Grundausstattung von jedem selbst zuhause durchgeführt werden.

Für den deutschen Milchkaffee und den französischen Café au lait ist lediglich frischer, aufgebrühter Kaffee notwendig, vorzugsweise aus frisch gemahlen Kaffeebohnen. Der Brühkaffee wird abschließend mit warmer Milch aufgegossen und in einer großen Milchkaffeetasse serviert.

Der italienische Klassiker Caffè Latte und der spanische Café con leche benötigen als Grundlage einen doppelten Espresso, der im besten Fall aus der Siebträgermaschine bezogen wird. Optional kann man den Espresso auch im Espressokocher (Bialetti) zubereiten. Für den Milchschaum kann der Milchaufschäumer der Siebträgermaschine verwendet werden, denn mit ein bisschen Übung lassen sich hier die besten Milchschaumergebnisse erzielen. Eine alternative Möglichkeit wäre die Zubereitung des Milchschaums in einem Handaufschäumer.

Der Unterschied, die Stärke


Die oben genannten Varianten, für welche als Grundlage ein Espresso verwendet wird, enthalten im Schnitt weniger Koffein, als die Varianten mit Filterkaffeebasis. Bei der Espressovariante liegt der Koffeingehalt bei ca. 22 bis 29 Milligramm und bei der Filterkaffeevariante bei ca. 78 bis 121 Milligramm.